Aktuelles aus Geretsried
Die Interims-Kita in der Leitenstraße in Gelting wurde im August 2026 abgebaut. Die Räume werden jetzt nicht mehr benötigt, weil die Kinder in der neuen Kita in der Johann-Sebastian-Bach Straße betreut werden.
Die Container wurden mit einem Auto-Kran der Firma Hölzl auf LKW verladen. Der Kran hat eine maximale Traglast von 50 Tonnen. Als Schnell-Läufer kann der Kran regulär auf der Straße fahren und ist dadurch flexibel einsetzbar.
Insgesamt wurden 14 Container und die Fundamente demontiert. Die Miet-Container gehen zurück an die Firma OPTIRENT, die sich unter anderem darauf spezialisiert hat, vorübergehend Betreuungsplätze in Containerbauweise zu schaffen.
Container vs. Modul-Bauweise
Container-Bauten sind eine gute Lösung bei kurzfristigem Platzbedarf. Langfristig setzt die Stadt Geretsried auf solide Gebäude und nachhaltige Energieträger.
Die Interims-Kita in Gelting hatte zwei Gruppen. Die Energiekosten lagen bei etwa 12.000 Euro pro Jahr (bei einem Verbrauch von ca. 40.000 kWh). Diese Kosten entfallen jetzt.
Anfang August konnte auch die Interims-Kita in der Tattenkofener Straße abgebaut werden. Dieser Container-Bau hatte drei Gruppen und die Energiekosten beliefen sich auf 18.500 Euro jährlich (bei einem Verbrauch von ca. 67.000 kWh). Auch diese Ausgaben können jetzt gespart werden.
Gebäude, die in Modulbauweise errichtet sind, sind besser gedämmt und verursachen geringere Energiekosten.
Die Kindertageseinrichtung „Blechkiste“ im Robert-Schumann-Weg verfügt über eine Luft-Wärmepumpe und eine gute Isolierung. Jährlich fallen für Heiz- und Nutzstrom zusammen 23.000 kWh und damit Stromkosten in Höhe von 6.000 Euro an.
Die Mittagsbetreuungen am Isardamm und an der Karl-Lederer-Grundschule benötigten vor der Aufstockung jährlich etwa 18.000 kWh und damit 5.000 Euro für Strom incl. Heizung.
Bei der neuen Kita in der Johann-Sebastian-Bach Straße rechnet die Stadt Geretsried mit noch besseren Ergebnissen: Das Gebäude verfügt über eine Grundwasser-Wärmepumpe und eine 50 kWp PV-Anlage zum Eigenverbrauch. Die Kita ging im Juli in Betrieb. Sie ist mit 198 Betreuungsplätzen die größte Kindertagesstätte im Landkreis.