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Logo der Stadt Geretsried
 
Stadtwerke
 

Stadtwerke Geretsried

Die Stadtwerke Geretsried sind ein kommunaler Eigenbetrieb der Stadt Geretsried und haben den Auftrag,
die Trink- und Brauchwasserversorgung und die Abwasserbeseitigung für das Stadtgebiet Geretsried einschließlich den Ortsteil Gelting  zu betreiben.

Wasserversorgung

Die Stadtwerke wurden 1956 gegründet. Die vorhandenen Anlagen, wie die Pumpstation am Isardamm, der Hochbehälter bei Schwaigwall und das  Rohrleitungsnetz  wurden aus dem ehemaligen Rüstungsbetrieb übernommen.
Parallel zur Stadtentwicklung erfolgte eine ständige Rohrnetzerweiterung. Zur Zeit beträgt die Länge des gesamten Rohrleitungsnetzes ca. 145 km.
Die Trinkwasserförderanlagen (2 Brunnen) befinden sich in Königsdorf-Wiesen.
Mit der Wasserversorgung der Stadt München besteht ein Notverbund.
Mit Trinkwasser werden die Stadt Geretsried und  der Stadtteil Gelting  versorgt.
Die Brunnenanlage Isardamm wird als Brauchwasserstation genutzt, wofür ein neues, 4,9 km langes Rohrleitungsnetz gebaut wurde.



Abwasserbeseitigung

Das Geretsrieder Kanalnetz umfaßt ca. 90 km Abwasserleitungen im sogenannten Trennsystem. Bestehende Leitungen werden ständig saniert, erweitert und mit modernen Meßeinrichtungen versehen.
Geretsried ist zu 98 % an das öffentliche Kanalnetz angeschlossen.
Die 1988 begonnene Maßnahme "Anschluß des Stadtteils Gelting" ist abgeschlossen.
Die anfallenden Abwässer von Geretsried werden über eine Hauptsammelleitung dem modernen Klärwerk des Abwasserverbandes Isar-Loisachgruppe in Weidach zugeführt. Die Stadt Geretsried ist Gründungsmitglied dieses Zweckverbandes.

Schutz vor Rückstau aus dem Kanal

Bei unzureichender Sicherung gegen Kanalrückstau und nicht gewarteter Rückstauklappen kann es zu einer Überflutung von Kellerräumen kommen. Durch das Eindringen des mit Kot, Bakterien und Chemikalien durchsetzten Abwassers kommt es in solchen Fällen nicht nur zur Verunreinigung von Bauwerksteilen, Einrichtungen und Gegenständen in den betreffenden Räumen, sondern auch zur Durchfeuchtung von Böden und Wänden.
Solch ein Rückstau kann durch Kanalverstopfung oder durch überdurchschnitllich starken Regen entstehen, der die Abflusskapazität des Kanalnetzes übersteigt.
Durch den dabei entstehenden Druck kann das Abwasser über ungesicherte Ablaufstellen (Gully,  Ausgüsse, Waschmaschinenanschlüsse, WC-Anlagen und dergleichen mehr) in Kellerräume eindringen. Für die Sicherung aller Ablaufstellen in Kellerräume und Flächen, die sich unterhalb der Rückstauebene (=Oberkante der Abdeckung des nächsten Kontrollschachtes vor dem Haus) befinden, sind die Grundstückseigentümer selbst verantwortlich. Über erforderliche Schutzmaßnahmen zur Vermeidung der genannten Rückstauschäden erteilen die Stadtwerke allen Grundstückseigentümern gerne Auskunft.




Trinkwasser-Untersuchungen von Geretsried

Urangehalt im Trinkwasser

Laboruntersuchung zur Korrosion