Erweiterung und Sanierung
von Schulen im Stadtgebiet

Adalbert-Stifter-Mittelschule: Erweiterung und Generalsanierung

Machbarkeitsstudie 2016

Die Machbarkeitsstudie für eine Erweiterung und Generalsanierung der Adalbert-Stifter-Mittelschule, wurde durch das Geretsrieder Architekturbüro G+O bereits in der öffentlichen Stadtratssitzung im Februar 2016 vorgestellt. Dabei wurde in ihrer Kernaussage die Sanierungsfähigkeit des Schulgebäudes grundsätzlich bestätigt. Ein vergleichbarer Schulneubau würde die Wirtschaftlichkeit der Generalsanierung eindeutig überschreiten, so dass auch die Förderwürdigkeit für eine Förderung durch die Regierung von Oberbayern gegeben ist. Die erste Grobkostenschätzung ergab mit Baunebenkosten eine Gesamtsumme für die Generalsanierung von 8,1 Mio €, wobei für die notwendige Auslagerung von Klassenzimmern in einen Containerbau für die zwei Bauabschnitte nochmals über 3 Mio € aufgewendet werden müssten. Ein saniertes und entsprechend erweitertes Mittelschulgebäude, welches die beiden jetzigen städtischen Mittelschulen am Standort Adalbert-Stifter-Straße für die Zukunft beherbergt und die Musikschule sichert, würde bis zum Abschluss aber ca. 30 Mio € kosten.

Planung Erweiterung und Generalinstandsetzung

Die Zusammenlegung der beiden städtischen Mittelschulen Adalbert-Stifter-Mittelschule sowie der Karl-Lederer-Mittelschule am Standort Adalbert-Stifter-Straße stellt die derzeitige Beschlusslage des Stadtrates dar. Hier ist auch eine eigene Mensa mit vorgesehen. Ebenfalls vorgesehen ist ein abgestimmer Erweiterungsbau mit einer grob geschätzten Bausumme von 5 Mio €. Dieser soll zeitnah die benötigten zusätzlichen Schulflächen für die Adalbert-Stifter-Mittelschule und auch die temporären Ausweichflächen für die Generalsanierung in zwei Abschnitten zur Verfügung stellen. Übergeordnet soll das bestehende Schulgebäude in einem ersten Schritt mit einem Anbau von Klassenzimmern und Funktionsräumen erweitert und im direkten zeitlichen Anschluss in zwei weiteren Bauabschnitten Instand gesetzt werden.

Vergabeverfahren für die Objektplanungs- und Fachplanungsleistungen

Nachdem die Architekten- und Fachplanungskosten für die Tragwerks- und Heizungsplanung in diesem Fall wieder den festgesetzten Honorargrenzwert überschreiten, sind drei europaweite Vergabeverfahren mit dem Ziel der Beauftragung auszuloben. Diese Verfahren laufen gerade und werden mit allen ihren formalisierten Verfahrensschritten Ende diesen Jahres Ergebnisse bringen um mit den konkreten Planungen dann beginnen zu können. Die ersten Planungsergebnisse mit Kostenaussagen für einen Erweiterungsbau an der Adalbert-Stifter-Mittelschule werden dann im Frühling 2018 dem Stadtrat vorgestellt werden.

Die durch das Geretsrieder Architekturbüro G+O erarbeitete Machbarkeitsstudie zur Sanierung der Adalbert-Stifter-Mittelschule, wurde in der öffentlichen Stadtratssitzung im Februar 2016 vorgestellt. Dabei wurde als Kernaussage die Sanierungsfähigkeit des Schulgebäudes grundsätzlich bestätigt. Ein vergleichbarer Schulneubau würde die Wirtschaftlichkeit einer Generalsanierung überschreiten, so dass auch die Förderwürdigkeit gegeben ist. Die Grobkostenschätzung ergab mit Baunebenkosten eine Gesamtsumme für die Generalsanierung von 8,1 Mio € (brutto), wobei für die notwendige Auslagerung von Klassenzimmern in einen Containerbau für die zwei Bauabschnitte nochmals ca. 3,2 Mio € aufgewendet werden müssten.

Ein saniertes und entsprechend erweitertes Mittelschulgebäude, welches die beiden jetzigen städtischen Mittelschulen am Standort Adalbert-Stifter-Straße (Schulzentrum) für die Zukunft beherbergt und die Musikschule sichert, würde bis zum Abschluss ca. 30 Mio € (brutto) kosten. Zur Information stellt die Zusammenlegung der beiden städtischen Mittelschulen Adalbert-Stifter-Mittelschule sowie der Karl-Lederer-Mittelschule am Standort Adalbert-Stifter-Straße die derzeitige Beschlusslage des Stadtrates dar. Hier ist auch eine eigene Mensa mit 1,4 Mio € mit eingerechnet. Ebenfalls mit eingerechnet worden ist der geplante Erweiterungsbau (5,1 Mio € brutto), der zeitnah die benötigten zusätzlichen Schulflächen für die Adalbert-Stifter-Mittelschule und auch die temporären Ausweichflächen für die Generalsanierung in zwei Abschnitten zur Verfügung stellen kann. Kurzfristig ist jedoch das bestehende Schulgebäude in einem ersten Schritt mit einer angepassten Planung zu erweitern und danach in zwei weiteren Bauabschnitten Instand zu setzen: nachdem die Architektenkosten in diesem Fall einen bestimmten Grenzwert überschreiten, ist ein europaweites Vergabeverfahren mit dem Ziel der Beauftragung auszuloben. Dieses Verfahren läuft gerade und wird mit allen seinen formalisierten Verfahrensschritten Ende September ein Ergebnis bringen um mit den konkreten Planungen beginnen zu können. Die ersten Planungsergebnisse mit Kostenaussagen für einen Erweiterungsbau an der Adalbert-Stifter-Mittelschule werden zu Jahresbeginn 2018 dem Stadtrat vorgestellt werden.

Karl-Lederer-Grundschule: Aufstockung des Erweiterungsbaus

Die Karl-Lederer-Grundschule wurde in den Jahren 2004 bis 2007 Generalinstand gesetzt und mit einer neuen Pausenhalle und einem, an das bestehende Schulgebäude angebauten Bauteil erweitert. Dieser zweigeschossige, nichtunterkellerte Erweiterungsbau wurde damals so konzipiert, dass der Aufbau eines weiteren Vollgeschosses in statischer Hinsicht in einer leichten Bauweise (Holzsystembau) problemlos möglich ist. Es können insgesamt 4 zusätzliche Klassenzimmer sowie ein Mehrzweckraum, neben den regulären Sanitärbereichen, dem Erschließungsflur sowie den hochgeführten Treppenanlagen nach Fertigstellung der Aufstockung der Grundschule zur Verfügung gestellt werden.

Planungsablauf

Das beauftragte Planungsteam: Objektplanung G+O Architekten, Tragwerksplanung Sachers, H/L/S-Planung Weidinger (alle Geretsried) und Elektroplanung Hans Meixner (Neubeuern a. Inn)  hat bis Jahresende 2016 die Entwurfsplanung abgeschlossen und diese in der Stadtratssitzung im Januar 2017 zusammen mit der Kostenberechnung vorgelegt. Der Stadtrat hat in dieser Sitzung dann den Baubeschluss gefasst. Die Genehmigungsplanung wurde erstellt und durch das Landratsamt im September 2017 beschieden. Gleichzeitig hat das Planungsteam die Werk- und Detailplanungen zur Ausschreibung vorangetrieben.

Auftragsvergabe und Baubeginn

Die Einzelvergaben der Gewerke sollte nach der Durchführung von beschränkt öffentlichen Ausschreibungen im Bau- und Umweltausschuss im Juli erfolgen und der Baubeginn in den Sommerferien im August 2017. Nachdem die regionale Bauwirtschaft aber derzeit mit Aufträgen fast vollständig eingedeckt ist, hat sich die Auftragsvergabe schwierig gestaltet und der Baubeginn für die Aufstockung des Erweiterungsbaus wurde verschoben. Vorgesehen ist den Holzbau im Herbst aufzustellen, das dachabzudichten, die Treppenanlagen im Gebäude sowie die Stahlfluchttreppe zu verlängern und vor Eintreten des Winters das Stockwerk für den Innenausbau  winterdicht zu bekommen. Die Fertigstellung und Freigabe der Aufstockung ist für die Jahresmitte 2018 eingeplant.

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