





Altlasten
| Beschreibung | ||||||||||||
| Auskünfte für einzelne Grundstücke über Altlasten, Rüstungsaltlasten, Verdacht auf Altlasten aufgrund bisheriger Nutzung, Verunreinigungen des Grundwassers u.a.:
Da sich die Stadt Geretsried aus 2 Rüstungsbetrieben des 2. Weltkrieges entwickelte, hat sie auch hinsichtlich der Altlasten eine besondere Geschichte. - Rüstungsaltlasten: Bei der Produktion von Sprengstoffen und Sprengkörpern kam es zur Zeit der Rüstungsbetriebe zu Bodenverunreinigungen durch Schadstoffe. 1992/93 hat die Regierung von Oberbayern alle Bereiche Geretsrieds, bei denen der Verdacht auf Rüstungsaltlasten bestand, untersuchen lassen. Jeder Grundstückseigentümer, auf dessen Grundstück Untersuchungen durchgeführt wurden, bekam sein Gutachten. Außerdem liegen die Ergebnisse dem Umweltamt vor. Es wurden überwiegend geringfügige Verunreinigungen im Boden festgestellt. An einigen wenigen Stellen wurden aber auch sehr hohe Bodenverunreinigungen festgestellt, die saniert werden. - Sonstige Altlasten: Nach dem 2. Weltkrieg waren noch ca. 300 Bunker der Rüstungsbetriebe intakt die großenteils von Heimatvertriebenen für eine neue Existenz genutzt wurden. So entstand ein Nebeneinander von Gewerbe und Wohnen in der Stadt. Nachdem damals ein wesentlich sorgloserer Umgang mit Schadstoffen üblich war als heute, kam es bei manchen Betrieben zu z.T. erheblichen Verunreinigungen des Bodens und damit des Grundwassers mit Schadstoffen. Ein extremes Beispiel hierfür ist der sogenannte "Ölsee" im Bereich der Siebenbürgerstraße. Hier war eine Firma, die seit Anfang der 50er Jahre eine Putzlappenwäscherei betrieb und die öl- und lösemittelhaltigen Abwässer bis in die 70er Jahre in den Boden versickerte. Eine Sanierung des Bodens wurde bereits durchgeführt. |
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