Zentrumsstärkung Karl-Lederer-Platz / Egerlandstraße

Der Diskussionsprozess über die Stärkung des Geretsrieder Stadtzentrums Karl-Lederer-Platz/Egerlandstraße ist seit dem Jahr 2014 in vollem Gange. In den vergangenen Jahren konnte neben zunehmenden Leerständen, Unsicherheit der Investoren bzgl. der angedachten Böhmwiesenentwicklung sowie einem mangelnden Angebot an modernen Handelsflächen, eine Schwächung des Einzelhandels und der Attraktivität des Zentrums beobachtet werden. Um die Grundlagen für eine moderne, identitätsschaffende und bedarfsorientierte Innenstadtentwicklung zu schaffen, wurde neben der Projektdefinition des Stadtrates zur Stärkung des bestehenden Zentrums u.a. die Neuaufstellung des Bebauungsplans Nr. 133 beschlossen.
Am 18. Juni wurde hierzu die erste Bürgerwerkstatt durchgeführt. Geretsrieder Bürgerinnen und Bürger waren aufgerufen, Ihre Vorstellungen, Wünsche und Bedenken in die Planungen aktiv einzubringen. Im ersten Teil der Veranstaltung wurde der aktuelle Planungsstand durch den beauftragten Architekten Herrn Klaus Kehrbaum vorgestellt, der die Intention und mögliche Umsetzungswege für die Neuaufstellung des B-Plans erläuterte. Herr Dr. Stefan Leuninger von der Gesellschaft für Markt- und Absatzforschung (GMA), in diesem Zusammenhang beauftragt mit der Erstellung eines Einzelhandelsgutachten, führte die Bedeutung und Stellung des örtlichen Einzelhandels sowie die Notwendigkeit der Flächenentwicklung in der „T-Zone“ Karl-Lederer-Platz/Egerlandstraße aus. Erster Bürgermeister Michael Müller stellte die Ziele und das weitere Vorgehen innerhalb des Projektes vor. In vier Arbeitsgruppen, zu den Themen Einzelhandel, Städtebau, Verkehr und Öffentlicher Raum – Kultur – Aufenthaltsqualität, erarbeiteten die rund 60 anwesenden Bürgerinnen und Bürger Optimierungsmöglichkeiten und mögliche Zielkonflikte. Auch der Geretsrieder Jugendrat hat seine Stellungnahme zu den einzelnen Themenbereichen abgegeben. Die Ergebnisse aus den unterschiedlichen Gruppen finden Sie hier: Hier klicken.