Die Notunterkünfte in der Jeschkenstraße 22 sind Übergangswohnplätze, die von der Stadt Geretsried über die Ordnungsbehörde im Rahmen des Sicherheitsrechts zur Abwehr von Gefahren für Leib und Leben zugewiesen werden. Der Anspruch auf Unterkunft bestimmt sich nach dem Landesrecht. Die Stadt weist Betroffene, die aktuell von Wohnungslosigkeit betroffen sind, weil sie nicht über eigenen mietvertraglich abgesicherten Wohnraum verfügen, im Rahmen eines öffentlich rechtlichen Verhältnisses in die Unterkunft ein. Mietverträge und damit verbundene Rechte gibt es nicht.

Bei permanenten oder schweren den Frieden nachhaltig störenden Verstößen gegen das Nutzungsrecht und die Hausordnung kann die Stadt das Nutzungsverhältnis lösen.

Die Kooperation zwischen der Stadt Geretsried und der Caritas Wohnungslosenarbeit Geretsried ermöglicht eine differenzierte, psychosoziale Unterstützung und Hilfe der Betroffenen. Ziel ist die Aufarbeitung der Ursachen der aktuellen Notlage, die Stärkung der sozialen Kompetenzen und schließlich die Vermittlung in dauerhaften Wohnraum auf dem sozialen oder freien Wohnungsmarkt.

Hinweise zum Nutzungsentgelt der Notunterkunft.